Gewalt heute

Gewalt hat viele Namen-  Schulen, Vereine, Kitas
Schulentwicklung
In Zeiten knapper Kassen, sinkenden Schülerzahlen und geöffneter Schulbezirke ist es für Schulen unumgänglich geworden, ein eigenes Profil zu entwickeln. Es ist notwendig, sich positiv von anderen Schulen zu unterscheiden, sich mit Qualität, Nachhaltigkeit und Schulentwicklung zu beschäftigen.
Schulen, die sich dieser Herausforderung stellen, können für sich und ihre Schüler und Schülerinnen viel erreichen.
Auch Vereine sind von der zunehmenden Zahl der Ganztagesschulen mehr und mehr betroffen, verlieren sie dadurch doch immer mehr Mitglieder.
Verlassen Sie sich bei diesem Prozess nicht ausschließlich auf Ihre eigenen Kompetenzen; profitieren Sie von unserem Know How, unserer Ausbildung und unserer Erfahrung. Gemeinsam können wir notwendige Prozesse erfolgreich bewältigen.
Nach Absprache mit Ihnen und Ihrem Lehrpersonal führen wir immer eine Analyse entweder an der ganzen Schule, oder in Klassen, denen entsprechende Kurse angeraten sind, durch. Dadurch sind wir in der Lage, konkrete Bereiche zu benennen, die verändert werden sollten. Dazu unterbreiten wir Ihnen detaillierte und individuelle Veränderungsvorschläge, die Sie dann gemeinsam mit uns umsetzen können.
Wenn Sie Interesse an der Weiterentwicklung Ihrer Schule, Ihres Vereins oder Ihrer Institution haben, sprechen Sie uns an. Dann können wir gemeinsam herausfinden, wie wir Sie am besten unterstützen können.
Unser Angebot reicht von der kompletten Planung und Durchführung einer Schulentwicklung oder Vereinsentwicklung, über verschiedenste Kurse und Workshops in Klassengemeinschaften bis hin zur Ausbildung und Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, diesen Prozess künftig selbstständig an Ihrer Schule durchführen zu können.


Vereine
Sehr viele Vereine in Deutschland stehen vor den gleichen Problemen:
Sportvereine, aber auch andere Zusammenschlüsse wie Musikvereine, Tanzvereine oder Schützenvereine verlieren oft viele Mitgliedern. Die Geburten gehen zurück und viele Kinder in die Ganztagsschule – statt zu einem Club. Früher bildeten sich ganze Trauben von Jungen am Rand des Fußballplatzes um den Trainer oder beim Judotraining auf der Matte. Die Trainer konnten aus dem Vollen schöpfen und sich die besten davon für die Spiele oder Wettkämpfe aussuchen. Heute könne sie sich glücklich schätzen, wenn eine Kindermannschaft zustande kommt.

Eine große Anzahl davon sind Kinder mit ausländischen Wurzeln. Nur Vereine, die es schaffen, auch diese Gruppe an sich zu binden, haben eine Chance.  Seit Ganztagsschulen in ganz Deutschland wie Pilze aus dem Boden schießen, ergeht es so vielen Vereinen: Sie fürchten um ihre Zukunft. Immerhin haben rund 160.000 Mitglieder allein im Jahr 2016 ihrem Sportverein den Rücken gekehrt. Dabei gibt es eine Menge Kinder, für die es von Vorteil wäre, wenn sie sich im Verein und nicht auf der Straße austobten.

Hausaufgaben, Förderstunden, Arbeitsgemeinschaften und Bewegungsspiele in der Ganztagsschule fordern ihren Tribut: "Nach der Ganztagsschule sind die Kinder tot". Eltern haben kein Interesse mehr, ihre Kinder nach anstrengenden Schulstunden wieder abzugeben und sie um 17 Uhr zum Fußballverein zu kutschieren. Die Betreuer und Trainer sind berufstätig und können in der Regel nicht vor 17 Uhr auf dem Platz stehen.
Die massive Präsenz von Ganztagsschulen zwingt die Sportvereine in der Stadt und auf dem Land dazu, sich zu modernisieren, professioneller zu werden.

Nur Vereine, die gut ausgebildete und pädagogisch sowie am besten auch interkulturell versierte Übungsleiter aufbieten, kommen für eine Schulkooperation in Betracht. Hier wird dann versucht, seine Sportart anhand einer Schul-AG den Kindern nahe zu bringen. Doch eine AG geht meist nur über ein halbes Jahr und innerhalb dieses Zeitrahmens verlassen immer wieder Kinder die AG um sich umzuorientieren und somit brechen auch viele AG´s ein. Viele Übungsleiter sprechen auch von aufgedrehten, unmotivierten, aggressiven oder lustlosen Kinder, die man in der knappen dreiviertel Stunde nicht gebändigt bekommt.

Hinzu kommt die Wandlung der Kinder und Jugendlichen in unserem Technologie-Zeitalter. Kinder verbringen heute lieber mehr Zeit vor dem Fernseher, Playstation, Handy oder PC.
Die verbleibenden Kinder wachsen in dieser schnelllebigen Zeit mit den vorherrschenden gewaltmedialen Umständen auf: Mobbing, Aggressionen, wenig Empathie, Süchte, aber auch, wie sich in den letzten Jahren immer wieder herausstellte, sexualisierter Gewalt, auch in Vereinen.
Hier gilt es gegenzusteuern. Vorstände, Trainer, Übungs- und Gruppenleiter kommen nicht drum herum als ausgebildete Gewaltpräventionstrainer zu fungieren, möchten sie die Substanz des Vereines oder die Aufgabe eines AG-Leiters bewahren.


KITAS


Kita-Kurse für Vorschulkinder sind extrem wichtig. Kinder in
diesem Alter haben schon lange gelernt, sich durchzusetzen, notfalls auch mit Gewalt. Bekommt das Kind das gewünschte Spielzeug nicht, schubst, schlägt oder tritt es andere Kinder. Fehlende Empathie und wenig Sozialkompetenz kommen ans Tageslicht. Ebenso tritt Mobbing in Kitas schon auf. Auch gilt es Kinder in diesem Alter schon vor sexueller Gewalt zu schützen und sie auf ihre bevorstehende Schulzeit vorzubereiten, da sie mit deren Beginn wieder auf der untersten Sprossenleiter stehen und somit leicht Opfer älterer Schüler werden können.
Immer mehr Eltern, Kita-Leitungen, Erzieher wollen die Sicherheit der Kinder erhöhen. Die Gewaltbereitschaft unter Kindergartenkindern nimmt immer mehr zu. Umso wichtiger ist es, dass frühzeitig schon im Kindergarten Gewaltprävention durchgeführt wird.
Nahezu wöchentlich erfahren wir über die Medien schlimme Vorfälle, die in Hort, Tageseinrichtungen und Kindergarten stattfinden. Hier gilt es frühzeitig Sozialkompetenz zu vermitteln und Gewalt zu vermeiden. Kinder die begeistert werden, lernen am meisten, dies ist wissenschaftlich bewiesen. Und gerade mit unseren Gewaltpräventionsspielen, Übungen, unseren beiden Puppen und unserem altersgerechten Material werden die Kinder spielend auf solche Situationen vorbereitet.
•    Gefahrenerkennung und -vermeidung
•    Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein steigern (z.B. Nein-Sagen, Stimm- und Schreitraining, geh nicht mit einem "Fremden" mit, Mobbing, Gewaltprävention)
•    Einführung in die Selbstverteidigung
•    konfliktlösende Rollenspiele
•    realitätsbezogene Rollenspiele

Die Kindergartenkinder lernen, sich richtig zu verhalten, auch wenn sie allein sind: Sowohl gegenüber einem Fremdtäter als auch im nahen Umfeld, in dem die meisten Übergriffe stattfinden. Aber auch Situationen untereinander im Hort und auf der Straße (Mobbing, Beschimpfung, Ausgrenzen, Prügelei, Beleidigung, Streiten, Petzen, Anmache) werden nachgestellt und ausführlich geschult.
Gerade Kindergärten nehmen unser "Vorschulangebot" gerne an.
Natürlich erhalten die Kleinen auch eine wundervolle Urkunde nach dem Kurs, der i.d.R. ca. 3 Std. dauert.

Präventieren ist immer sinnvoller
als intervenieren


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